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Veranstaltungen in Bielefeld
und NRW:
Hier ein Videospot von mittendrin e.v.
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Veranstaltung im Haus
der
Kirche regt Vernetzung an
(17.10.2011) Zur Veranstaltung
„Bielefeld
packt es an – Eine Schule für alle“ trafen sich am 08.10. im Haus der
Kirche 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus
Schule, Verwaltung Politik, Eltern- und Schülerschaft, die
engagiert die nächsten Schritte auf dem Weg zu einem inklusiven
Bildungssystem in Bielefeld diskutierten. Es
gilt gemeinsames Lernen für alle Kinder zu ermöglichen, unabhängig
von Fähigkeiten, von Elternhaus und Einkommen, von sozialer,
kultureller und ethnischer Herkunft, als allgemeines Menschenrecht.
Über eine landesgesetzliche
Regelung zur Umsetzung von Inklusion, zu der sich Bund und Länder
durch Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen
mit Behinderungen verpflichtet haben, konnte Christoph Höfer von der
Bezirksregierung in Detmold in seinem Eingangsreferat noch nicht
berichten, jedoch über erste Überlegungen in Düsseldorf und bei
der Bezirksregierung in Detmold.
Praktische Erfahrungen mit
der Integration von Schülern mit Behinderungen stellten Hans-W.
Lümkemann für die von-Bodelschwinghschen-Schulen und Sabine Geist
von der Laborschule Bielefeld vor. Beide wiesen ausdrücklich auch
auf die positive Entwicklung der sozialen Lernklimas in den Klassen
hin.
Den „Kommunalen Index für
Inklusion“ präsentierte Wiebke Lawrenz (Montagstiftung). Mit
diesem Fragenkatalog können Organisationen daraufhin überprüft
werden, ob und inwieweit sie in der Lage sind, positiv auf Vielfalt
einzugehen. Der Index unterstützt Menschen in Institutionen, die
Teilhabe aller zu ermöglichen.
Anne Röder verwies darauf,
dass die Umsetzung der UN-Konvention aus- und anstehe. Engagiert
regte sie die Entwicklung eines Stufenplans unter Beteiligung der
Betroffenen an.
In der abschließenden
Podiumsdiskussion, von Otto Herz fachkundig moderiert, betonte Georg
Müller, Amt für Schule, dass er die Sicherstellung der Inklusion
für einen 10jährigen Prozess halte. Die Landesregierung müsse auch
ihren finanziellen Beitrag hierzu leisten. Wenn Inklusion früh genug
bzw. von Anfang an erfolge, sehe sie überhaupt kein Problem, meinte
Alena Scholz (Bezirksschülervertretung) und Ayhan Ilgün (DIDF)
forderte, die Mehrsprachigkeit und andere Kulturen anzuerkennen und
einzubeziehen als ein Teilaspekt von Inklusion.
In
einer Folgeveranstaltung werden aus den Arbeitsergebnissen dieser
Veranstaltung Arbeitsaufträge erarbeitet, die gezielt umgesetzt
werden sollen. Dieses Treffen findet nach den Schulherbstferien im Haus
der Kirche,
Markgrafenstr. 7, statt. Der genaue Termin wird rechtzeitig
bekanntgegeben, Interessierte sind herzlich eingeladen.
Schulkonsens verhindert längeres gemeinsames Lernen
Inklusion verwirklichen - Veranstaltung im Haus der Kirche am 8.10.2011
(06.09.2011) Fast alle Vorbereitungen für die Veranstaltung "Bielefeld packt es an - Eine Schule für alle! Inklusion verwirklichen", die am 8.10. im Haus der Kirche stattfindet, sind nunmehr erfolgt. Hier findet Ihr/ finden Sie zum Downloadden
Flyer mit den genauen Informationen. An der
Veranstaltung werden als Referenten/Moderatoren u.a. mitwirken: Otto
Herz, Sabine Geist, Katharina Eikmanns-Rothe, Hans-W. Lümkemann,
Bernhard Gartmann, Lucia Schneider und Georg Müller.
Anmeldung per Mail unter brinkmann.kliesch@gmx.net oder telefonisch unter 0521160419.
Europäischer Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in Bielefeld am 5. Mai
(03.05.2011) Auch in
Bielefeld finden Aktionen anläßlich des 20.
Europäischen Protesttags statt. Das Aktionsbündnis fordert
u.a. Barrierefreiheit für alle Mensch mit Behinderung im gesamten
öffentlichen Raum, barrierefreie Kneipen und Gaststätten,
Restaurants und Hotels, Regelschulebesuch für SchülerInnen
mit Behinderungen und eine freie Wahl jedes Menschen darüber, wie
und mit wem er oder sie leben möchte.
Ab 11:00 findet eine Demonstration gegen Ausgrenzung und für
Inklusion ab dem Jahnplatz statt. Anschließend gibt es ein
Programm mit Reden, einem Theaterstück des Volxstheaters der
Theaterwerkstatt Bethel und Lieder von und mit Matthias Ernst.
Offener Brief an den Moderator des Grundschulforums, Karsten Gebhardt, und die Mitglieder
(13.02.2011) Mit der
Bitte, dem Thema Inklusion bei der Grundschulentwicklungsplanung mehr
Gewicht zu verleihen, hat sich die Bielefelder Initiative Eine
Schule in einem Offenen Brief an Karsten Gebhardt, den Moderator
des Grundschulforums und die Mitglieder dieses Gremiums gewendet. Die
Initiative gibt zu bedenken, dass gegenwärtig 700
Schülerinnen und Schüler an Förderschulen lernen. Da
diese durch die Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte
von Menschen mit Behinderungen ein Recht auf Lernen in einem inklusiven
Schulsystem haben, sei dies bei der Prognose der Entwicklungszahlen zu
berücksichtigen. Die Initiative hofft, das Karsten Gebhardt das
zentrale Motto "Mitten im Leben" des bis vor Kurzem von ihm geleiteten
Johanneswerks ernst nimmt und im Mittelpunkt des Grundschulforums die
Interessen der jetzigen und zukünftigen Grundschulkinder mit und
ohne Behinderungen stehen. Der Offene Brief im Wortlauft: Download des Offenen Briefes an Karsten Gebhardt
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Nächstes Treffen unserer Initiative: Jeden
letzten Donnerstag im
Monat, nicht in den Schulferien [siehe Terminkalender]
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